Zu Allerheiligen und Allerseelen ist es Brauch, der Verstorbenen zu gedenken und für sie zu beten. Auch in Esting, St. Stephanus fand eine Andacht und eine Gräbersegnung statt, zu der sich zahlreiche Gläubige auf dem Friedhof versammelten.
Bei einer feierlichen Andacht wurde mit Gebeten und Worten der hl. Schrift an die verstorbenen Verwandten und Freunde gedacht. Im Anschluss daran segnete Pfarrvikar Sebastian König begleitet von vier Ministranten die Gräber, an denen sich die Hinterbliebenen versammelt hatten, um innezuhalten, ihrer Verstorbenen zu gedenken und Trost im Glauben zu finden.
Bild: H. Grill, Text: U. Schmüser
Bereits am Vormittag wurde in den beiden Pfarrkirchen das Hochamt zu Allerheiligen gefeiert. Pfarrvikar König verglich dabei in seiner Predigt das Leben mit einem Triathlon, bei dem man Ausdauer brauche. Die Heiligen seien dabei so etwas wie die Profis, von denen man lernen könne, wie man gut durchkommt. Ebenso würden die Heiligen die Menschen motivieren, wie die, die bei einem Triathlon als erstes durch das Ziel kommen, die zweiten Sieger anfeuern. Hier kann man die Predigt von Pfarrvikar König im Wortlaut nachhören:
Einen Tag später an Allerseelen fand um 19 Uhr ein Requiem für alle Verstorbenen des Pfarrverbandes in der Olchinger Kirche St. Peter und Paul statt, das vom Kirchenchor musikalisch gestaltet wurde. Dabei wurde im Besonderen für die Verstorbenen des vergangenen Jahres gebetet. Die Predigt vom Allerseelenrequiem kann man hier nachhören: