Kinderfeuerwehr rückt aus: Vorschulkinder übernachten im Kindergarten

An Schlaf ist aber erst mal nicht zu denken. Die Erzieherinnen haben sich unter dem Motto Blaulicht zahlreiche Aufgaben für die Kinder ausgedacht. Erst basteln sie sich ihre eigene Feuerwehrausrüstung und machen Schießübungen mit Wasserpistolen. Da klingelt auch schon das Walkie Talkie. Zu gleich drei Einsatzorten im Estinger Wohngebiet rückt die Kinderfeuerwehr an diesem Abend in ihren selbst gebastelten Einsatzwägen aus. Sie retten mithilfe eines Schwungtuchs zahlreiche Kuscheltiere von einem Fensterbrett. In einer anderen Hofeinfahrt sind weitere Kuscheltiere von Hochwasser umzingelt. Die Kinder können sie aber mit einem Schlauchboot retten. Und auch das Feuer in der Hofeinfahrt gegenüber wird von der Kinderfeuerwehr St. Elisabeth professionell gelöscht. Zum Abschluss gibt es um 22:30 Uhr noch eine Gute-Nacht-Geschichte am Lagerfeuer im Kindergarten, bevor die Kinder dann müde, aber glücklich in ihrem Gruppenräumen einschlafen.

 

Text: Stefanie Heiß, Fotos: Kiga St. Elisabeth

Andacht Anders: Lebensfreude!

Dabei wurde deutlich: Lebensfreude entsteht nicht dadurch, dass alles perfekt ist oder wir keine Sorgen mehr haben. Das Problem ist, dass nach einem Problem meist das nächste kommt und im Leben selten eine Zeit ohne Sorgen oder Leid vorkommt. Lebensfreude wächst dort, wo Vertrauen wächst – Vertrauen darauf, dass Gott für uns sorgt und uns durch jeden Tag begleitet. Lebensfreude also als bewusste Einstellung/Haltung.
Ein besonderer Höhepunkt der Andacht war das Symbol der aufblühenden Papierblume. Jede und jeder erhielt eine geschlossene Blüte und durfte sich Gedanken machen, was im eigenen Leben neu aufblühen soll. Anschließend wurden die Blumen auf Wasserschalen gelegt, wo sie sich langsam öffneten. Dieses eindrucksvolle Zeichen erinnerte daran: Gott sieht, was in uns steckt, und lässt wachsen, was wir ihm anvertrauen. Am Ende durfte jede und jeder seine geöffnete Blume als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Mit diesem Gedanken möchten wir allen auch über die Andacht hinaus Mut machen:

„Freut euch des Lebens. Sorgt euch nicht um morgen. Gott ist schon dort.“

Eine Einladung, das Gute im Heute zu entdecken und darauf zu vertrauen, dass Gott unser Leben Tag für Tag zum Blühen bringt.

Bilder: V. Nette

Estinger Vorschulkinder erklimmen Gipfelkreuz am Brauneck

Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern geht es für die 25 Vorschulkinder morgens im Reisebus von Esting nach Lenggries und von dort mit der Gondel hoch auf den Berg. Vorbei an freilaufenden Kühen wandern die kleinen Abenteurer über Almwiesen bis zur Tölzer Hütte. Die Belohnung: Eine große Portion Pommes mit Würstl und Skiwasser. Frisch gestärkt geht die Wanderung weiter bis zum Gipfelkreuz des Brauneck auf 1.555 Metern Höhe.
„Die Kinder sind unglaublich stolz auf sich, dass sie das geschafft haben und erinnern sich noch lange an diesen Moment“, sagt Kindergartenleiterin Lena Wolf. „Gemeinsam einen Berg zu erklimmen stärkt das Selbstvertrauen, das Durchhaltevermögen und das Teamgefühl der Kinder.“ Ein ganz besonderer Ausflug, der ganz besonderen Dank verdient an die Kindergärtnerinnen und Kindergärtner von St. Elisabeth, die den Vorschulkindern jedes Jahr dieses besondere Erlebnis ermöglichen.
Text: Stefanie Heiß, Fotos: Kindergarten St. Elisabeth

Familiengottesdienst und Turmfest in Esting

Das Fest begann mit einem Familiengottesdienst in der gut besuchten Pfarrkirche, für den die Kindergartenkinder gemeinsam mit Kirchenmusikerin Johanna Mazur eigens Lieder einstudiert hatten. Das Thema des Gottesdienstes war in Anlehnung an das Tagesevangelium: “ihr seid mehr wert als viele Spatzen”. Dabei durften die Kinder in einer Schatzkiste entdecken, was der wahre Schatz im Leben ist.
Nach dem Gottesdienst traf man sich zum Mittagessen und Kaffee und Kuchen auf dem Innenhof. Die musikalische Begleitung übernahm die Wuidmoos-Musi aus Gröbenzell. Für die Kinder gab es Spiele mit dem Kreisjugendring auf der Wiese hinter der Kirche. Zudem hatten die Erzieherinnen des Kindergartens eine Schatzsuche auf dem Gelände des Kindergartens vorbereitet, die den Kindern viel Spaß machte.
Bild: H. Grill

Dienstjubiläum: 30 Jahre Kinderpflegerin im Kindergarten St. Elisabeth

Und so manche ehemaligen Kindergartenkinder stehen heute als Eltern vor Karin Franz und bringen mittlerweile ihre eigenen Kinder zu ihr in die Gruppe. Ein halbes Leben als Kinderpflegerin im selben Kindergarten – das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient große Hochachtung. Insgesamt arbeitet Karin Franz sogar schon seit 45 Jahren als Kinderpflegerin. Zwei Jahre trennen sie nun noch von der verdienten Rente. Bis dahin kümmert sie sich weiterhin mit Herzblut um die Estinger Kinder im Kindergarten St. Elisabeth.
Zum 30-Jährigen Dienstjubiläum bekommt Karin Franz (Mitte) eine riesige Hortensie überreicht von Verena von Schlachta, Verwaltungsleiterin des Katholischen Kitaverbunds Olching (li.) und Verwaltungsmitarbeiterin Doreen Heyland.
Text und Foto: Stefanie Heiß

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