Dankandacht der Sternsinger

Ein Großteil der Sternsinger kam in Begleitung der Eltern am 15. Januar um 17h in die Kirche St. Elisabeth in Esting. In einer Andacht bekräftigte Kaplan Sebastian König, dass jede gute Tat an den Menschen während der Sternsingeraktion nicht nur den besuchten Menschen, sondern Jesus selbst eine Freude bereitet hätte. Die Gedanken entstammten dem Matthäusevangelium: “Alles, was ihr einem von diesen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.” (Mt 25,40). Im Anschluss an die Andacht herrschte Freude über die Pizza-Lieferung und während gemeinsamen Gruppenspielen. Ein herzlicher Dank an alle Kinder und Begleiter/innen für ihre Mithilfe bei der diesjährigen Sternsingeraktion! Über 11.000€ Spenden wurden gesammelt, die dazu beitragen werden, dass Kinder in Ländern wie Bangladesh von der Kinderarbeit befreit werden.

Bild: P. Kotyczka

Haussegnung mit Sternsingern im Kindergarten St. Elisabeth

Für den Besuch des Pfarrers haben die Kinder sogar Gold und Weihrauch hergerichtet. Vier Kinder sind auch verkleidet, jeweils eines aus jeder der vier Kindergartengruppen. Drei als Könige und eines als Sternträger. Gemeinsam mit Pfarrer Steindlmüller gehen sie schließlich von Gruppe zu Gruppe und erneuern an jeder Gruppentür den Segen.

 

Text: Stefanie Heiß; Foto: Kiga St. Elisabeth

Aussendung der Sternsinger

Kaplan Sebastian König sandte in einer kleinen Andacht am Morgen des 05. Januar die Sternsinger aus, die gemäß ihren biblischen Vorbildern in Königskleidern unterwegs sind. Dieses Mal sind die Spenden für Kinder in Bangladesh bestimmt. Die Vorbereitung und Durchführung der Sternsingeraktion wurde zum großen Teil von Kaplan König, Barbara Posch und Dr. Paul Kotyczka übernommen.
Bilder: H. Grill

Patrozinium in der Estinger Dorfkirche

Der Kirchenchor gestaltete die hl. Messe mit weihnachtlichen Liedern und wurde dabei von einer Violine, einem Cello und einer Trompete unterstützt. Die musikalische Leitung hatte Kirchenmusikerin Johanna Mazur inne.
In seiner Predigt bezog sich Pfarradministrator Josef Steindlmüller auf eine Betrachtung über das Leben des hl. Stephanus, die aus der Feder des früheren Mailänder Kardinals Carlo Martini stammt. Martini stellt darin die Frage, ob Stephanus Angst vor seinem drohenden Tod gehabt habe. Im Verweis auf die menschliche Situation, das Geschick der Propheten und Jesu selbst bejaht Martini diese Frage. Wichtig sei jedoch, wie sich Stephanus zu seiner Angst und zu seiner bedrohlichen Lage verhalte. Wörtlich schreibt Martini: “Angesichts großer Herausforderungen oder gar des Todes kann der Mensch sich der Verzweiflung überlassen und sich weigern, es anzunehmen. Stephanus dagegen setzt auf die Liebe dessen, der für ihn gestorben ist, und überwindet so seine Angst. […] Keine menschliche Kraft kann alle unsere Ängste besiegen, doch wir dürfen darauf vertrauen, dass der Auferstandene in uns seine Macht erweisen wird.”
Mit dem feierlichen Schlusssegen und dem Te Deum endete die Feier des Patroziniums.
Die Kirche St. Stephanus in Esting gilt als das älteste noch bestehende Gebäude auf dem Gebiet der Stadt Olching. Der romanische Bau stammt im Kern aus dem 13. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert erweitert. Schon immer ist sie dem hl. Stephanus, dem ersten christlichen Märtyrer und Diakon geweiht. Bis ins 20. Jahrhundert war die Kirche eine Filialkirche der Pfarrei Emmering, kurze Zeit fungierte sie als Pfarrkirche der damals neu errichteten Pfarrei Esting und nach Errichtung der neuen Pfarrkirche St. Elisabeth wurde sie erneut zur Filialkirche zurückgestuft.
Bilder 1-3: U. Schmüser, Bilder 4-5: JS

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