Ostern in Olching St. Peter und Paul

Am frühen Morgen des Ostersonntags wurde in Olching die Osternacht gefeiert. Die Feier der Auferstehung Christi begann mit einem Feuer vor der Pfarrkirche.
Am Feuer wurde die Osterkerze von Maximilian Kriegl entzündet, der das Feuer vorbereitet hatte. Anschließend wurde die Kerze in die dunkle Kirche getragen. Nach dem von Praktikant Gregor Schuler vorgetragenen Exsultet (Osterlob) folgten die Lesungen aus dem Alten Testament, die wiederum mit den Antwortpsalmen als Gesänge für drei Frauenstimmen unterbrochen wurden.
In der Predigt ging Pastoralreferentin Verena Nette auf das Thema Scherben ein und hatte dazu ein Kreuz aus bunten Scherben mitgebracht. Die Scherben stammten aus der “Andacht anders” vom 22.03. und wurden damals während der Andacht von Menschen vor dem Altar abgelegt. Aus dem Zerbrochenen sei etwas Neues geworden, ein buntes Kreuz als Symbol für den Neuanfang, den Gott schenkt. Wörtlich sagte Nette: “Gott nimmt unsere Scherben, unsere persönlichen Karfreitagsmomente nicht einfach weg und macht sie ungeschehen. Er löscht unsere Geschichte nicht. Sondern er nimmt sie hinein in das Geheimnis von Kreuz und Auferstehung.”
Mehr Gedanken zu dem Scherbenkreuz finden Sie hier:   Gedanken zum Scherbenkreuz
Nach der Taufwasserweihe ging die Osternacht in die feierliche Eucharistie über.
Am Ostertag folgte ein Gottesdienst mit Kindermitmachpredigt und anschließendem Ostereiersuchen im Pfarrgarten. Den Abschluss der Feiertage bildete eine Orchestermesse am Ostermontag. Dabei sang der Chor unter der Leitung von Kirchenmusikerin Johanna Mazur die Spatzenmesse von W.A. Mozart.
Bild 1+2: M. Pinte, Bild 3: S. Radfellner, Bild 4: V. Nette

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