Hirtenbrief zum ersten Fastensonntag

Zum ersten Fastensonntag wendet sich traditionellerweise der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, mit einem Hirtenwort an die Gläubigen seiner Diözese.
Darin geht Marx in einem ersten Teil auf die Entstehungsgeschichte der Bibel ein und betont, dass die Bibel nicht von einem Autor stamme, sondern eine Bibliothek mehrerer Bücher sei. Die Overtüre zu dieser Biblitohek stellten die beiden Schöpfungsberichte dar. Marx geht dann ausführlich auf die Eigenheiten und Unterschiede der Schöpfungsberichte ein und kristallisiert als wesentlichen Punkt die Gott-Ebenbildlichkeit des Menschen heraus. Daraus ergebe sich, dass die Menschheit eine Familie sei und daher jeder Mensch die gleiche Würde besitzt.
Desweiteren geht der Kardinal dann auf die Sterblichkeit des Menschen ein, die sich ebenso in den beiden Schöpfungsberichten finde. Aber auch in der Sterblichkeit habe der Mensch Hoffnung. “Denn wir werden sterben, aber Gott wird uns nicht allein lassen im Tod” – so Marx wörtlich.
Diese beiden Aspekte – die Würde eines jeden Menschen und die Hoffnung auch in der Stunde des Todes – gelte es heute für uns Christen zu verkünden, so der Hirtenbrief abschließend.
Hier finden Sie den gesamten Wortlaut des Hirtenbriefes: Fastenhirtenbrief 2026_Final_KOPFBOGEN
Bild: © Robert Kiderle, Kardinal Marx bei einer Predigt im Münchner Dom

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