Bischof Anthony Lagwen zu Gast in Olching

Lagwen zeigte sich dankbar gegenüber den Verbindungen zwischen seiner Diözese und der Pfarrei Olching, die durch einen Kirchenbau in den 1990er-Jahren entstanden sind.
Damals wurde unter Federführung des Architekten Franz Wesinger und der tatkräftigen Mitarbeit von Emil Kain, Hubert Gaiser, Florian Rosenlöhner und anderer Olchinger Gemeindemitglieder die Bischofskirche der Diözese Mbulu gebaut, die als relativ junge Diözese (gegründet 1943) bis dahin keine Bischofskirche besaß. Die ehrenamtlichen Helfer hatten dabei viel Zeit, Geld und Energie in den Kirchenbau investiert.
Anthony Lagwen bekleidet seit 2018 das Amt des Bischofs von Mbulu, pflegt aber bereits seit seinen ersten Priesterjahren Kontakte zu den Olchinger „Kirchenbauleuten“.
Bild: Kaplan Robert Daiser, Bischof Anthony Lakwen, Pfr. Josef Steindlmüller (von links)
Die Kathedrale von Mbulu kurz nach ihrer Fertigstellung, Bilder: JS

Ministranteneinführung Olching

Am Kirchweihsonntag in St. Peter und Paul wurden dieses Jahr 6 Mädchen als neue Ministrantinnen begrüßt. Bereits im Juni diesen Jahres fanden die Probestunden statt. Pastoralreferent Max Altmann betonte in seiner Predigt, dass der Begriff Ministrant (ministrare = dienen) bedeutet, seine von Gott geschenkte Begabung in den Dienst zu stellen. Somit kann jeder Ministrant*in sein. Alle Menschen haben eigene Talente und können damit in unterschiedlicher Weise hilfsbereit sein. Kaplan Robert Daiser segnete die neuen Ministrantinnen und die Ministrantenverantwortlichen übergaben Kreuze und Geschenke an die Neulinge. Ein Ministrant wurde heute in den Ruhestand verabschiedet, aber nicht offiziell im Gottesdienst (M.A., Foto: Anne Frey)

Bild: M. Altmann
Hier können Sie die Predigt von Max Altmann nachhören:

In Olching wird der Kirchweihsonntag nicht wie üblich am allgemeinen Kirchweih im Oktober, sondern im September begangen. Hintergrund ist, dass der Weihetag der Pfarrkirche bekannt ist (22.09.1901), während in vielen Kirchen das genaue Datum der Weihe nicht mehr bekannt ist.

Ehrenamtsbörse im Pfarrverband

Der Hintergrund dafür ist folgender: unser Erzbistum stellt die Seelsorge in den kommenden Jahren neu auf.  Die Seelsorgerinnen und Seelsorger werden dann nicht mehr nur in den Pfarreien eingesetzt, sondern auch in sog. Sozialräumen und auf Funktionsstellen. Auch auf unser Team hat das Auswirkungen: im Sommer ist bereits Diakon Baldes in den Ruhestand gegangen, Frau Franke wird zum 01. Januar eine Funktionsstelle in der Krankenpastoral antreten und Herr Altmann wird um 50% reduzieren, um die Schulpastoral im Sozialraum Fürstenfeldbruck zu übernehmen. Die dadurch frei werdenden Stellen in unserem Team werden vorerst nicht mehr nachbesetzt!
Dadurch können nicht mehr alle bisherigen Bereiche vom Team abgedeckt werden und wir suchen von daher Unterstützung in folgenden Bereichen:

– Geburtstagsbesuchsdienst

– Seniorenarbeit

– Feste und Feiern

– Öffentlichkeitsarbeit

Wenn Sie dafür Interesse haben, freuen wir uns, Sie bei einer unserer Ehrenamtsbörsen begrüßen zu dürfen oder schreiben Sie uns einfache eine email!

Minilager am Schliersee

Vom 8. bis 11.09. verbrachten 25 Ministranten*innen und Pastoralassistentin Annika Woitich sowie Pastoralreferent Max Altmann das Ministrantenlager 2022 im Jugendhaus Josefstal am Schliersee. Es wurde unter dem Motto „Agenten“ fleißig mit Spielen trainiert, rund um den Schliersee gewandert, im Hallenbad geplanscht, gesungen und gebetet, Hl. Messe mit Pfarrer Steindlmüller gefeiert, u.v.m. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! (M.A.)

Feldmesse und Pferdesegnung zum Roß – und Fuhrtag in Graßlfing

Auch wenn das Wetter nicht durchgängig trocken blieb und die Temperaturen eher frisch waren, kamen rund 150 Besucherinnen und Besucher zum Gottesdienst. In seiner Predigt sprach Pfr. Steindlmüller davon, dass das Pferd eher selten in der Bibel vorkomme, da es im Umfeld der Bibel ein Symbol für Macht, Stärke und Krieg gewesen sei. „Dafür kann aber das Pferd nichts, denn dazu haben es die Menschen gemacht“ – so Steindlmüller weiter. Dieser Sachverhalt erinnere uns daran, dass der Mensch Verantwortung für die Schöpfung und seine Mitmenschen habe, um gut mit ihnen umzugehen.
Am Ende des Gottesdienstes dankte Ernst Sirtl im Namen der Veranstalter der Blaskapelle Olching sowie allen Reiterinnen und Reiter, die zur Pferdesegnung gekommen waren. Daraufhin wurden die Pferde auf die Fürsprache des hl. Leonhard, des Patrons der Pferde und Roßerer gesegnet.
Bilder A. Major

Zum Tod von Dekan Martin Bickl

Als Dekan hatte er die Sprecher – und Moderatorenrolle für alle Pfarreien im Dekanat Fürstenfeldbruck inne und war das Bindeglied zwischen Bistumsleitung, Landkreis und Pfarreien. In seine Zeit als Dekan fiel die Corona-Pandemie. Dabei hatte Bickl den Kontakt zu den Pfarreien gehalten und sich der Anliegen, Sorgen und Wünsche der Haupt – und Ehrenamtlichen angenommen. Wir werden Pfr. Bickl ein ehrendes Andenken bewahren und beten dafür, dass er nun teilhaben darf am Leben in Fülle, für das Jesus Christus in diese Welt gekommen ist.