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Kuchenverkauf beim 125-jährigen Weihejubiläum – 29.09.2026

Dank zahlreicher fleißiger Kuchenbäckerinnen und Helferinnen gab es eine riesige Auswahl an leckersten Kuchen, die bis zum letzten Stück über die Theke gingen. Der Frauenbund freut sich sehr mit den Einnahmen einen Beitrag zur Renovierung der Kirchenorgel leisten zu können.
Text und Bild: Frauenbund Olching

Ausflug der Kirchenchöre des Pfarrverbandes – 27.09.2026

Zunächst stand der Besuch der Ettaler Basilika auf dem Programm. In einer Führung wurde die Geschichte des Klosters sowie Baugeschichte und Ikonographie des Gotteshauses erläutert. Vor dem Ettaler Gnadenbild – eine Marienfigur aus weißem Marmor, die im 14. Jahrhundert aus Italien durch Kaiser Ludwig dem Bayern nach Ettal kam – feierte die Gruppe eine kleine Andacht und bat die Sel. Gottesmutter Maria um ihre Fürsprache für den Pfarrverband.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand eine Führung in der Ettaler Liqueurmanufaktur auf dem Programm. Dabei erfuhren die Teilnehmer viel über Herkunft und Wirkung der Kräuter, mit denen in der Manufaktur gearbeitet wird. Zum Schluss durften einige Liköre verkostet werden, die in Ettal zubereitet und gebrannt werden.
Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Olching.
Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Rosina Schwojer für die Organisation des Ausflugs!
Bilder: H. Grill

Einführung der neuen Minis in Olching – 24.09.2026

Der Pfarrverband Esting-Olching darf auch dieses Jahr wieder mit Freude die Einführung neuer Ministrant/innen erleben. Den Start machten fünf neue Minis in St. Peter und Paul in Olching am 20. September vor einer vollen Jubiläums-Kirchengemeinde. Sie bekundeten die Bereitschaft, den Ministrantendienst zu übernehmen und ihre “Aufgaben im Gottesdienst und auch im Leben gewissenhaft und nach besten Kräften zu erfüllen”. Am nächsten Sonntag, den 27. September 2026, folgt die Einführung der neuen Minis in Esting. Die Freude am Dienst und eine lebendige Gemeinschaft unter den Minis mögen die neuen Ministrant/innen erfüllen.

Fragen an die neuen Minis und Kreuzübergabe (Fotos: Jonathan Gleißner)

Die neuen Minis nach der Hl. Messe (Fotos: Katharina Huber)

Ein Fest auch für die kleinen Gäste – das Kinderprogramm beim Pfarrfest – 22.09.2026

Der Duft von frisch gemachtem Popcorn zog über den Nöscherplatz. Die Ministrantinnen und Ministranten hatten ihre Popcornmaschine im Einsatz und sorgten für leckeren Knabberspaß. Gleich daneben zauberten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Zuckerwatte, welche die Kinderaugen zum Leuchten brachten. Und wer von den süßen Sachen noch nicht genug hatte, konnte sich am leckeren Kuchenbuffet des Frauenbundes bedienen.
Für Spannung und Nervenkitzel sorgte das Bierkistenklettern der Feuerwehr Olching. Mutige Kinder, Jugendliche und auch so manches „große Kind“ wagten sich hoch hinaus. Wenn es jemand bis ganz nach oben schaffte, gab es kräftigen Applaus und Jubel.
Auch beim Basteln war viel los. Die Mütter des Kindergottesdienstkreises und die Ministrantinnen und Ministranten hatten ein abwechslungsreiches Angebot: Bilderrahmen wurden verziert, Taschen und Mäppchen bemalt, Schlüsselanhänger gebastelt und Kratzbilder gestaltet. Dabei waren der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt!
Bei der PSG wurde fleißig gewerkelt: Mit bunten Perlen entstanden wunderschöne Armbänder. Schon bald konnte man überall auf dem Festplatz die farbenfrohen Schmuckstücke an den Handgelenken der Kinder entdecken.

Beim Kinderschminken verwandelten die Ministrantinnen und Ministranten die Kinder in Schmetterlinge, Tiger, Spidermans, Eisköniginnen und vieles mehr.

Außerdem flog plötzlich ein Papagei (Pastoralreferentin Verena Nette) in Begleitung eines Clowns (Sabine Radfellner) auf die Bühne. Die beiden sorgten für Stimmung und gute Laune. Mit ihren Luftballon-Kunstwerken zauberten sie Hunde, Blumen, Giraffen, Schleifen und Schwerter in viele Kinderhände.

Schließlich gab es noch eine Kinderkirchenführung. Pfarrer Steindlmüller ging mit den jungen Besucherinnen und Besuchern auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Es war wunderbar zu erleben, wie viele Gruppierungen und Ehrenamtliche an diesem Tag miteinander angepackt haben. Denn, wenn viele Menschen gemeinsam etwas auf die Beine stellen, wird aus einem Pfarrfest ein Fest für die ganze Familie – und aus einem schönen Nachmittag eine bleibende Erinnerung.

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die das bunte Kinderprogramm möglich gemacht haben: den Ministrantinnen und Ministranten, den Pfadfinderinnen und Pfadfindern, der PSG, dem Kindergottesdienstteam, dem Frauenbund Olching, der Freiwilligen Feuerwehr Olching, allen weiteren Helferinnen und Helfern sowie Pastoralreferentin Verena Nette, die das Kinderprogramm organisierte.

Foto: PSG
Bild: V. Nette
Foto: A. Willautzkat
Foto: L. Hirlimann
Foto: V. Nette
Foto: J. Gleißner
Bild: A. Willautzkat
Bild: A. Willautzkat

Impressionen vom Weihejubiläum und Pfarrfest – 20.09.2026

Der festliche Gottesdienst wurde vom Kirchenchor mit der “Missa antiqua” von W. Menschik gestaltet. Zahlreiche Fahnenabordnungen der Olchinger Ortsvereine nahmen daran teil, die Stadt Olching war vertreten durch Bürgermeister Maximilian Gigl, 2. Bürgermeisterin Maria Hartl, 3 Bürgermeisterin Marina Freudenstein sowie zahlreichen Vertretern des Stadtrates.
Vorsteher des Gottesdienstes war Dekan Tobias Rother, der zu Beginn die Grüße und Glückwünsche des Herrn Erzbischofs, Kardinal Marx überbrachte. In seiner Predigt ging Rother auf die leidenschaftliche Liebe Gottes zum Menschen ein und  er betonte, dass die Olchinger Kirche auch in Zukunft ein Ort des Gebetes sein möge, an dem die Liebe Gottes spürbar und erfahrbar werden soll. Hier kann man die Predigt des Herrn Dekan im Wortlaut nachhören (ca. ab Minute 04:40):
Für die Kinder gab es eine Kindermitmachpredigt mit Gemeindereferentin Marion Dafner-Freese. Im Lauf des Gottesdienstes wurden auch die neuen Ministranten von Pfarrvikar Sebastian König offiziell eingeführt.
Nach dem Gottesdienst traf man sich bei bestem spätsommerlichem Wetter auf dem Nöscherplatz zum Pfarrfest. Bürgermeister Gigl überbrachte dabei die Glückwünsche der Stadt und betonte dabei, dass die Kirche zwei Weltkriege überstanden habe und dass sie ein wichtiger Ort für viele Olchinger Bürger sei. Pfarradministrator Steindlmüller sprach Gigl seinen Dank für die Unterstützung seitens der Stadt zur Durchführung des Festsonntages aus.  Ferner dankte er allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. PGR-Vorsitzender Hans-Peter Huber begrüßte im Namen des Pfarrgemeinderates alle Mitfeiernden und ging auf die verschiedenen Anlässe und Gottesdienste ein, die in der Pfarrkirche begangen werden.
Für die Kinder gab es ein reichhaltiges Kinderprogramm, das von Pastoralreferentin Verena Nette organisiert und von den Pfadfindern, den Ministranten und der Feuerwehr durchgeführt wurde. Der Frauenbund Olching bot in bewährter Form ein reichhaltiges Kuchenbuffet an. Weitere Berichte zum Weihejubiläum folgen… 🙂
Bilder oben: F. Schwojer
Bilder oben: Stefanie Keller

Kirchenkonzert zum 125. Weihejubiläum der Olchinger Kirche St. Peter und Paul – 20.09.2026

Das Konzert begann mit dem Lied “Jesus Christus ist der Felsen”, das von den vier Solisten Katharina Wittmann, Barbara Schmidt-Gaden, Hubert Schmid und Konstantin Riedl gemeinsam mit Wolfgang Lechner an der Orgel interpretiert wurde.
Pfarradministrator Josef Steindlmüller begrüßte daraufhin die Zuhörerinnen und Zuhörer unter ihnen Bürgermeister Maximilian Gigl sowie seine Stellvertreterinnen Maria Hartl und Marina Freudenstein und weitere Vertreter des Stadtrates und dankte allen Mitwirkenden. Es folgte das Lied “Nun danket alle Gott” mit dem Kinder- und Jugendchor und dem Erwachsenenchor. Die dritte Strophe wurde dabei von allen gesungen.
Der Kinderchor sang anschließend das Lied “Segne, Gott im Himmel”. Dann kam das Hauptwerk des Abends: das Magnificat von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der Kirchenchor begann mit einem stimmgewaltigen Lobpreis, der in ein Duett zwischen Sopran und Chor überging. Es folgte eine Aria, die vom Bass-Solo gesungen wurde und ein Terzett der Solisten von Sopran, Alt und Bass. Das Stück endetet mit der Doxologie (Ehre sei dem Vater…) durch die Solisten und einer überzeugenden Antwort des Chors darauf mit dem “sicut erat in principio” (wie es war im Anfang…).
Die Hinführung zu den Stücken übernahm Ulla Schmüser. Die Besucherinnen und Besucher des Konzerts dankten am Schluss den Mitwirkenden für ihre starke Leistung mit einem lang anhaltenden Applaus!
Foto: F. Schwojer
Fotos oben: Stefanie Keller
Foto: J. Mazur

Projekt Blaulichtwochen im Kindergarten St. Elisabeth – 18.09.2026

 

Außerdem durften alle Kinder einen Krankenwagen von innen inspizieren.  Zur Blaulichtwoche gehörte natürlich auch ein Besuch in der Feuerwehr Esting direkt gegenüber vom Kindergarten. Und die Vorschulkinder haben als krönenden Abschluss noch zwei große Ausflüge in die Feuerwehrerlebniswelt und zur Polizei in Lochhausen gemacht.

 

 

Foto: Kindergarten St. Elisabeth, Text: Stefanie Heiß

Minilager 2026 in Bischofshofen – 17.09.2026

Nach über drei Stunden Busfahrt kamen sie voller Vorfreude in Bischofshofen im Jugendhaus steyleWelt an. Obwohl die Fahrt lang gewesen war, packten alle sofort mit an, sodass gemeinsam das Mittagessen vorbereitet werden konnte. Nachdem sich alle kennengelernt und die ersten Spiele gespielt hatten, wurde das diesjähriges Motto „Asterix und Obelix“ in einem lustigen Theaterstück vorgestellt. Anschließend konnten die Kinder gallische Helme, Boote, Bögen und Amulette basteln. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt und es entstanden viele tolle Kunstwerke. Während die ersten Gemeinschaftsspiele liefen, wurde bereits fleißig Pizza gebacken. Nach dem Abendessen wurde eine Andacht gefeiert, bei der die Kinder einen Zaubertrank mit wichtigen Eigenschaften für eine gute Gemeinschaft brauten. Anschließend schauten sie passend zum Motto einen Film – natürlich mit Popcorn und Zaubertrank.
Der nächste Morgen startete mit einem spannenden Planspiel, bei dem die Kinder in verschiedenen Gruppen knifflige Aufgaben lösen mussten. Danach stärkten sie sich mit leckerem Kaiserschmarrn und Apfelmus, bevor am Nachmittag der Kampf gegen die Römer begann. Bei der Wildschweinjagd, dem Römerkegeln und dem gallischen Pyramidenbau zeigten die Gruppen, was in ihnen steckte. Obwohl die Aufgaben teilweise knifflig waren, hielten alle zusammen und hatten jede Menge Spaß. Als am Abend das Lagerfeuer angezündet wurde, kehrte eine gemütliche Stimmung ein. In einer Andacht wurde gebetet, Lieder mit Gitarrenbegleitung gesungen sowie Stockbrot und Marshmallows genossen. Ein ereignisreicher Tag konnte so unter dem Sternenhimmel ausklingen.
Am Samstag wartete auf die Minis bereits das nächste Abenteuer: die Burg Hohenwerfen. Nachdem sie von der Zugstation Werfen aus zur Burg gewandert waren, wurden sie mit einem beeindruckenden Panorama belohnt. Anschließend erfuhren sie bei einer spannenden Führung mit einem lustigen Guide viel über die Geschichte der Burg. Als sie wieder in Bischofshofen angekommen waren, gab es zur Stärkung erst einmal ein Eis. Bevor der letzte Abend mit Chili sin Carne, einer Andacht und Nachtspielen unter dem Sternenhimmel zu Ende ging, blieb noch Zeit für gemeinsame Spiele und Freizeit.
Viel zu schnell war schließlich der letzte Morgen gekommen. Nach dem gemeinsamen Aufräumen und Packen feierten die Minis noch einen schönen Gottesdienst. Gut gestärkt mit Toast Hawaii traten sie schließlich die Heimreise an. Hinter ihnen lagen vier wunderschöne Tage voller Abenteuer, Lachen, Gemeinschaft und besonderer Momente. Vor allem aber durften sie spüren, dass Gottes Liebe sie während des gesamten Minilagers begleitet hatte.

Foto: Verena Nette

Foto: Klara Hof

 

Fotos: Verena Nette

Foto: Laura Kefes

Bericht: Klara und Franka Hof

 

Vorschulkinder besuchen Feuerwehrerlebniswelt – 10.09.2026

In der Erlebniswelt gibt es die Blaulichtwelt zum Anfassen: Zum Beispiel können die Kinder eine Feuerwehrleiter hochklettern und in Feuerwehrautos steigen und selbst mit einem Feuerwehrschlauch löschen.
Foto: Kindergarten St. Elisabeth / Text: Stefanie Heiß

„Here I am, Lord“ – Interview mit Emily Pinto Perdomo zu ihrer Aussendung als Pastoralreferentin – 6.08.2026

Hallo Emily, schön, dass du dir Zeit genommen hast. Wir wolle heute auf deine Aussendungsfeier zurückschauen. Am Tag des heiligen Benedikt von Nursia wurdest du zusammen mit Sr. Jona Marie, Christoph Lohmer und Joseph Fraunhofer vom Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx in der Pfarrkirche St. Georg in Schloßberg zur Pastoralreferentin ausgesandt. Ihr vier seid zusammen einen langen Ausbildungsweg gegangen. Darf ich fragen: Was verbindet euch miteinander?

Wir waren bei der Aussendung zwar nur zu viert, aber unser Kurs war insgesamt größer: Es waren auch Gemeindereferenten und -referentinnen und Diakone sowie ein Ehepaar dabei. Uns verbinden die gemeinsamen Erfahrungen. Wir waren unterwegs durch Höhen und Tiefen: Da waren die Prüfungen, das gemeinsame Lernen und Diskutieren über Lerninhalte im Stüberl. Da gibt es viele Dinge, die wir gemeinsam erleben durften. Auch die gemeinsamen Exerzitien.

Bild: die vier Neuausgesandten vor der Pfarrkirche in Schloßberg, © Fotoagentur Kiderle
Im Vorfeld der Aussendungsfeier wart ihr ja auch noch einmal eine Woche lang auf Exerzitien. Wie habt ihr euch dort auf die Aussendung vorbereiten können?

Wir waren zusammen im Exerzitienhaus Leitershofen und haben uns dort Gedanken über die Bibelstellen der Aussendung, aber auch über unseren persönlichen Aussendungsauftrag gemacht. Der Herr Kardinal hat uns damit in der Feier ja ganz individuell angesprochen und unsere Sendung betont: Dass wir alle ausgesandt sind, das Evangelium Christi zu verkünden und zu leben. Das ist etwas ganz Besonderes. In den Aussendungsexerzitien ist mir das noch einmal neu bzw. anders bewusst geworden: Was es bedeutet, von der Kirche gesandt zu sein.

Du hast dir ja als Sendungsspruch eine Stelle aus dem Propheten Nehemia ausgesucht. Begleitet dich dieser Spruch schon länger und was verbindest du damit?

Der Spruch ist „Die Freude am HERRN ist eure Stärke“ und diese Worte spricht der Prophet Nehemia dem Volk Israel in einer Phase des Wiederaufbaus und der Umkehr zu. Das Volk Israel besinnt sich in einer Situation, die von Trauer oder auch Betroffenheit geprägt ist, auf die Schrift. Mir gibt die Stelle Hoffnung. Ich muss mich nicht immer freudig fühlen und kann mich trotzdem immer an diesen Zuspruch und Auftrag erinnern: Dass wir mit dem Herrn unterwegs sind und nicht alles aus eigener Kraft schaffen müssen.

Was macht dir im Alltag Freude?

Vor allem mit den Menschen unterwegs zu sein, ihre Geschichten zu hören. Das macht mir Freude. Aber auch zu lesen (nicht immer Theologisches), mit Freunden zusammen zu sein, zu bouldern. Mein Glaube ist mir sehr wichtig und dazu gehört auch die Freude am Leben. Beides greift für mich ineinander.

Du hast vorhin erwähnt, dass Kardinal Marx dir einen ganz persönlichen Auftrag zugesprochen hat. Willst du uns verraten, was er dir dabei mit auf den Weg gegeben hat?

Das war in dem Moment, als er mir die Heilige Schrift überreicht hat, verbunden mit der Sendung, das Evangelium zu verkünden und zu leben. Was mich persönlich angesprochen hat, ist der Auftrag, die Menschen auf das Evangelium neugierig zu machen. Das finde ich etwas unglaublich Schönes.

Bild: Kardinal Marx überreicht Emily Pinto Perdomo die hl. Schrift, © Fotoagentur Kiderle
Das ist eine schwierige Aufgabe. Hast du ein Rezept? Wie kann es gelingen, Menschen auf das Evangelium neugierig zu machen?

Ich glaube, das geht Hand und Hand damit, das Evangelium zu leben. Vielleicht macht es allein schon deshalb neugierig, dass ich eine junge Frau bin, die für die Kirche arbeitet. Den Glauben auf diese Weise zu leben, ist nicht unbedingt ganz alltäglich und ich glaube, allein dadurch macht es schon neugierig. Nein, ein Patentrezept habe ich nicht.

Schade, dann wäre sicher Einiges leichter. Noch eine andere Frage, Emily: Im Festgottesdienst wurde ja das Lied „Here I am Lord“ mit dem Text von Laura Vogel gesungen. Darin heißt es unter anderem: „I will go Lord, if You lead me, I will hold Your people in my heart.” Wie wird dieser Satz für dich in Kürze konkret?

„I will hold Your people in my heart” – Ich fühle das schon manchmal sehr. Für andere Menschen da zu sein. Das ist ja auch das, was ich jetzt dann in der Krankenpastoral tun werde. Bei Menschen zu sein, die gerade Schwieriges durchmachen, und bei deren Angehörigen. Hier wird es für mich konkret: Ich darf jetzt gehen, ohne zu wissen, was Tag für Tag auf mich zu kommt, und gleichzeitig zu wissen, dass ich Gott in die Begegnung mit den Menschen folge, dass er mich führen wird und derjenige ist, der den Trost schenkt, und ich dabei Werkzeug sein darf. Das ist ein unglaubliches Privileg.

Das klingt sehr schön. Darf ich dich noch fragen: Was war für dich an diesem besonderen Tag der emotionalste Moment?

Ich glaube, das war tatsächlich nach der Aussendung bei diesem Lied. Das war für mich ein Moment, wo für mich das Ganze echt geworden ist, dadurch, dass ich das noch einmal singen und aussprechen durfte: „Here I am Lord.“ Auch wenn auch alle anderen mitgesungen haben.

Und wie … Sag mal, Emily, werden wir dich in Zukunft auch in Olching noch sehen?

Ich werde immer wieder hier als Gläubige im Gottesdienst sein.

Ich freue mich, wenn wir uns wieder begegnen. Vielen Dank für dieses Gespräch!
Das Interview führte Sonja Abrell-Kastner mit Emily Pinto Perdomo am 15.7.2026, wenige Tage nach ihrer Aussendung  

Sebastian König jetzt Pfarrvikar – 24.07.2026

Generalvikar Christoph Klingan und Personalchef Dr. Joachim Hellemann überreichten König bei einer Fortbildung im Schloss Fürstenried die Urkunde und das Zeugnis der zweiten Dienstprüfung. Wir gratulieren Herrn Pfarrvikar König sehr herzlich zu seinem sehr guten Prüfungsergebnis und freuen uns, dass er als Pfarrvikar auch in der kommenden Zeit in unserem Pfarrverband tätig sein wird.
Bild: König, von links: Dr. Hellemann, Pfarrvikar König, Generalvikar Klingan

Pilgergruppe aus Polen zu Gast in Olching – 23.07.2026

Stanislaus Kostka lebte im 16. Jahrhundert und trat in Wien in den damals noch jungen Jesuitenorden ein. Da er den Widerstand seiner Eltern fürchtete, floh er von Wien über Dillingen nach Rom. Dort starb er mit knapp 18 Jahren an Fieberanfällen. Er gilt als ein Patron der Jugend.
Zum 300. Jahrestag seiner Heiligsprechung, die 1726 vollzogen wurde, gehen die jungen Pilger nun in verschiedenen Etappen seinen Weg nach und kamen so auch nach Olching, wo sie von Hausmeisterin Krystina Sandler freundlich aufgenommen wurden.
Bild: K. Sandler

Trauerandacht „Das Wunder der Perle“ – 21.07.2026

Zu Beginn der Andacht war jeder eingeladen, eine Kerze an der Osterkerze als Zeichen der Erinnerung an einen geliebten Menschen zu entzünden. Dieser stille Moment war besonders bewegend. Nach und nach erfüllte das Licht der vielen Kerzen den Kirchenraum und schuf einen besonderen Ort für persönliche Gedanken, Trauer und Erinnerung.
Im Mittelpunkt der Andacht stand das Bild der Muschel und der Perle. So wie eine Perle aus einer Verletzung in der Muschel entsteht, kann sich auch Trauer mit der Zeit wandeln. Schmerz lässt sich nicht einfach aus dem Leben entfernen. Er braucht Zeit, Geduld und liebevolle Begleitung. Doch mit Gottes Hilfe kann aus dem, was uns verwundet, etwas Kostbares wachsen – dankbare Erinnerungen, neue Hoffnung und die Gewissheit, dass die Liebe bleibt.
Die Worte aus dem Buch Jesaja – „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir.“ (Jes 43,1–2) – erinnerten daran, dass Gott gerade in den schweren Zeiten unseres Lebens an unserer Seite ist und uns durch die tiefen Wasser der Trauer begleitet.

Zum Abschluss erhielt jede Besucherin und jeder Besucher eine Muschel mit einer Perle als Zeichen zum Mitnehmen. Sie erinnert daran, dass aus Schmerz mit Zeit und Mühe etwas Kostbares wachsen kann und wir mit unserer Trauer und unseren Verstorbenen kostbar in Gottes Hand geborgen sind.

Bild: G. Kaiser
Bild: V. Nette

Feierliche Verabschiedung der Vorschulkinder in Esting – 21.07.2026

Nach drei, bei manchen Kindern auch vier Jahren wunderbarer Kindergartenzeit heißt es Abschied nehmen. Kindergartenleiterin Lena Wolf lässt mit den Kindern die vielen schönen Ausflüge, die sie gemacht haben, nochmal Revue passieren. Die Vorschulkinder haben die Polizei in Lochhausen besucht, waren in der Feuerwehrerlebniswelt, haben im Kindergarten übernachtet und sind gemeinsam zum Gipfelkreuz des Brauneck gewandert. Pfarradministrator Joseph Steindlmüller segnet bunte Kreuze für die Kinder und überreicht sie ihnen feierlich, dann dürfen sie ihre Schulranzen anziehen und singen ganz stolz das Lied „Hurra, ich bin ein Schulkind“. Zum Abschluss haben die Vorschulkinder noch etwas ganz Besonderes vorbereitet: Eine eigene Choreographie zum Lied „Glaub an dich“. Passend zur Liedzeile „Ich kann alles schaffen, wenn ich an mich glaub!“ recken die Kinder die Arme hoch, Ballen die Fäuste und man sieht ihnen die Freude auf die Schule, auf das nächste Kapitel, das auf sie wartet, so richtig an. Das schöne Fest endet anschließend mit einem gemeinsamen Picknick im Garten.
 

Fotos und Text: Stefanie Heiß

Aussendung von Emily Pinto Perdomo als Pastoralreferentin – 13.07.2026

Der feierliche Aussendungsgottesdienst fand in der Pfarrkirche St. Georg in Schloßberg bei Rosenheim statt. Kardinal Marx sprach in seiner Predigt über die Spannung zwischen Aufbruch und Stabilitas. Benedikt von Nursia habe die Stabilitas als Lebensform für seine Klöster gewählt, nicht um stehenzubleiben, sondern um einen tieferen, inneren Weg zu ermöglichen. Auf diesem Weg sei das Hören auf die Weisheit wichtig. Gleichzeitig führe dieser Weg nicht in die Angst und Engstirnigkeit, sondern in die größere Freiheit hinein.
“Ihr könnt die Menschen neugierig und offen machen für diesen Weg” – so der Kardinal wörtlich an die Neuausgesandten.
Im Anschluss an die Predigt bekannten die vier jungen Seelsorger den Glauben der Kirche. Danach wurden sie ausgesandt, indem der Herr Erzbischof ihnen einzeln die hl. Schrift überreichte und ein Sendungswort zusprach. Zu Emily Pinto Perdomo sagte er dabei: “Verkünde das Evangelium, nimm die hl. Schrift und lebe daraus! Und mache die Menschen neugierig darauf, dass das Reich Gottes angebrochen ist und wir in großer Hoffnung, in großem Glauben und in großer Liebe leben dürfen!”
Zum Ende des Gottesdiensten dankten die Neuausgesandten dem Herrn Kardinal für sein Vertrauen, allen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie ihren Familien und Freunden.
Emily Pinto Perdomo ist in Olching aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach einem Auslandsaufenthalt in Mittelamerika studierte sie kath. Theologie in München. Die Aussendung stellt den Abschluss der praktischen Ausbildung dar, die sie im Pfarrverband Puchheim absolvierte. Zum September wechselt sie in die Klinikseelsorge im Dekanat Fürstenfeldbruck.
Die vier Neuausgesandten (2. v. rechts: Emily Pinto Perdomo), Bider: © Fotoagentur Kiderle

Pfarrbrief

Hier können Sie den aktuellen Pfarrbrief als PDF downloaden:

 

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