News

 

 

58 Jugendliche starten motiviert in die Firmvorbereitung – 22.10.2026

Begleitet werden sie von Pastoralreferentin Verena Nette, 14 Firmhelferinnen und Firmhelfern sowie sieben Co-Firmhelferinnen und Co-Firmhelfern, die im vergangenen Jahr selbst gefirmt wurden und nun ihre Erfahrungen weitergeben.

Den Abschluss bildete ein Gottesdienst Pfarrvikar Sebastian König und Verena Nette zum Thema „Fußspuren – mein Leben mit Gott gehen“ gestalteten. Dabei ging es um die schönen und schwierigen Seiten des Lebens und um die Zusage, dass Gott uns auf unserem Weg begleitet.

In den kommenden Monaten bereiten sich die Jugendlichen auf ihre Firmung vor. Drei Vorbereitungstage, ein gemeinsames Wochenende in Benediktbeuern, verschiedene Gemeinschaftsaktionen und Projekte sowie der Besuch von Gottesdiensten laden dazu ein, den eigenen Glauben zu entdecken und zu vertiefen. Dabei stehen auch das Miteinander, neue Freundschaften und die Frage im Mittelpunkt, was es bedeutet, persönlich Ja zu Gott und zum eigenen Glaubensweg zu sagen. Begleitet vom engagierten Firmteam gehen die Jugendlichen so Schritt für Schritt auf die Firmung zu.
kreativ gestaltete Namenskarten
Bild oben: kreativ gestaltete Namenskarten, S. Radfellner
Bausteine der Kleingruppenarbeit
Textbausteine der Kleingruppenarbeit
Fußspuren aus Papier in der Olchinger Kirche
hl. Messe in der Estinger Kirche
Text und Bilder: V. Nette

Aufruf der deutschen Bischöfe zum Weltmissionssonntag – 21.10.2026

Ausflug nach Maria Eich mit dem Vinzentiusverein – 21.10.2026

Goldene Blätter begrüßten die Wallfahrer am beliebten Wallfahrtsort, zu dem der Vinzentiusverein alljährlich pilgert. In der Gnadenkapelle betete die Gruppe gemeinsam eine Marienandacht und stöberte anschließend im Klosterladen. Mit dem Reisebus ging es wie schon die letzten Jahre zur nächsten Station nach Gröbenzell. Im Café am Gröbenbach verwöhnten gute Torten und Kuchen den Gaumen, bevor es nach dieser geselligen Zeit zurück nach Olching ging.

Bild: Gruppenbild der Teilnehmer vor der Wallfahrtskirche Maria Eich

Foto: S. Ehrat

„Trost“ als Thema der „Offenen Kirche“ im Herbst – 20.10.2026

Das Angebot ist in Olching bereits fest etabliert und lockt immer wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. In diesem Herbst steht die „Offene Kirche“ unter dem Motto „Trost“. Noch bis einschließlich 2. November haben Interessierte die Möglichkeit, sich während der Öffnungszeiten der Pfarrkirche auf vielfältige Weise mit dem Thema, das von den Organisatorinnen multiperspektivisch, facettenreich, phantasievoll und kreativ beleuchtet wird, zu beschäftigen.

Im Mittelpunkt stehen Situationen, in denen Menschen jeden Alters Trost benötigen:  Krankheit und Schmerz, Kummer und Verzweiflung, Verlust und Enttäuschung, Überforderung, Beschämung oder Schuld. Bei einem Rundgang durch die Kirche können Besucherinnen und Besucher beispielsweise einem „Trostpfad“ folgen. Ausgangspunkt und Endpunkt der Wegstrecke bildet die Überzeugung, dass das Leben schön ist – trotz mancher „Stolpersteine“ auf dem Weg (Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Liebeskummer, Gemeinheiten, Misserfolge u.v.m.). Der Trostpfad lädt dazu ein, den Blick bewusst auch auf das Tröstliche, Hilfreiche und Gute im Leben zu richten – gerade dann, wenn es zu fehlen scheint. Er möchte Mut machen, sich trotz belastender Erfahrungen die Hoffnung und den Blick für die schönen Seiten des Lebens zu bewahren.

Neben diesem „Highlight“ laden weitere Stationen zum Nachdenken, Mitmachen und Beten ein. Ausgewählte Erzähltexte und Gedichte renommierter Autorinnen und Autoren eröffnen neue Perspektiven und regen dazu an, sich mit persönlichen Fragen auseinanderzusetzen: In welchen Situationen brauche ich Trost? Wer oder was kann mir dann helfen? Wie kann ich mir selbst etwas Gutes tun? Oder, mit etwas anderem Fokus: Wie kann ich selbst zum Trostspender werden? Und: Was bedeutet es überhaupt, jemanden zu trösten?
Im Umkreis dieser Fragen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein weiterer Blickfang: das ästhetisch in Szene gesetzte „Hohelied des Tröstens“. Es handelt sich dabei um eine freie  Adaption des biblischen „Hohelieds der Liebe“ aus dem Ersten Korintherbrief (1 Kor 13, 1-13).

Da Trost mitunter auch durch den Magen geht, ist auch kulinarisch einiges geboten. „Liam (beispielsweise) kocht sich am liebsten ein Kartoffelsüppchen, um sich besser zu fühlen“ (Tipp: Sein Rezept befindet sich an einer der Stationen in der Kirche). Für andere dagegen darf es gerne etwas Süßes sein! Lolli, Gummibär und Trostpflaster stehen zur Mitnahme in sog. „Notfalltütchen“ bereit. Auch Psalmen und Sprüche, die in der Kirche vielerorts ausliegen, dürfen darin einen Platz finden.

Das Angebot richtet sich wie gewohnt an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Besonders die Kuschelecke mit großen und kleinen Teddybären dürfte den kleinen Besucherinnen und Besuchern gefallen! So lädt die „Offene Kirche“ dazu ein, Trost auf ganz unterschiedliche Weise zu entdecken – im Nachdenken, im Gebet, in kleinen Gesten und in der Begegnung mit dem, was Menschen stärkt und ihnen gut tut.
Text und Bilder: S. Abrell-Kastner
Das Team der Offenen Kirche. Bild: G. Franke

Pfarrkindergarten bekommt Besuch aus Kenia – 17.10.2026

Die Ordensschwestern leiten die Primary School in Eldoret in Kenia, die von der Olchinger Stiftung „Olching für die eine, unsere Welt“ in Zusammenarbeit mit dem Orden, dem katholischen Bischof Dominic Kimengich und den Steyler Missionaren erbaut wurde. Im Kindergarten holten sie sich Ideen, studierten ganz spontan im Garten ein Lied mit den Kindern ein und verbreiteten viel Freude. „Wir wünschen den Schwestern alles Gute für ihre Schule und eine inspirierende Weiterreise“, sagt Kindergartenleitung Birgit Lang.
Die Schwestern mit Frau Lang und einer Mutter aus dem Elternbeirat
Foto: Pfarrkindergarten, Text: Elternbeirat

Sternenkinder-Andacht auf dem Friedhof – Raum für Trauer, Erinnerung und Liebe – 16.10.2026

Die Andacht wurde vom Kath. Frauenbund Olching gemeinsam mit Pastoralreferentin Verena Nette organisiert und gestaltet. Als Rundgang führte sie die Teilnehmenden zu drei Stationen. An jeder Station wurden Texte vorgelesen, die zum Nachdenken und Erinnern einluden und musikalisch mit Verena Röhrl an der Geige untermalt wurden.
An der letzten Station versammelten sich alle an der Sternenkinderstele. Dort wurden Rosen niedergelegt. – Jede Rose stand für ein Kind, für die Verbundenheit mit ihm und für die Liebe, die bleibt. Sie brachte zum Ausdruck, was oft schwer in Worte zu fassen ist: den Schmerz des Verlustes, die Liebe zu einem Kind, das man nicht aufwachsen sehen konnte und die tiefe Gewissheit, dass dieses Kind nicht vergessen ist.

Die Atmosphäre war berührend. Es gab Raum für Trauer und Schmerz, aber auch für die Erinnerung an die Kinder und für die Liebe, die über ihren Tod hinausgeht, „Die Liebe hört niemals auf.“ 1 Kor13,8. Die Andacht machte spürbar, wie wertvoll es ist, einen Ort und einen gemeinsamen Moment der Erinnerung zu haben, an dem Trauer sein darf und ins Gebet gebracht werden kann.

Mit den niedergelegten Rosen blieb ein stilles Zeichen zurück – für die Sternenkinder, die für immer einen Platz in den Herzen ihrer Familien haben, und für die Liebe, die niemals ganz vergeht.
Rosen an der Stele für die Sternenkinder
Bild: G. Zimmermann
Stele der Sternenkinder auf dem Parkfriedhof
Bild: V. Nette

Förderverein des Pfarrkindergartens mit neuem Vorstand – 15.10.2026

Den ersten Vorstand übernimmt die Elternbeirätin Martina Müller. Zweite Vorständin ist wieder Sonja Grandl. Das Protokoll liegt nun bei Daniela Weitzell. Neue Mitglieder sind außerdem die neu gewählten Elternbeiratsvorsitzenden Martina Zweigardt und Carina Viehbeck.
Aus der Gründerriege weiterhin mit dabei sind Fabian Kellner als Schatzmeister, Kindergartenleitung Birgit Lang und KiTa-Verwaltungsleitung Verena von Schlachta. „Wir bedanken uns herzlich bei den ausscheidenden Vorständen für ihr Engagement und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Vorstandsmitgliedern“, sagt Kindergartenleitung Birgit Lang. Der Förderverein des Pfarrkindergartens St. Peter und Paul e.V. unterstützt seit 2022 den Kindergarten bei der Organisation von Festen in enger Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat, und stellt finanzielle Mittel für Ausflüge, neue Spielgeräte und dergleichen zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website: https://www.fv-pp-olching.de Im Foto zu sehen, v.l.n.r: Daniela Weitzell (Protokoll), Sonja Grandl (2. Vorsitzende), Martina Müller (1. Vorsitzende), Fabian Kellner (Schatzmeister).
Gruppenbild des neuen Vorstandes des Fördervereins
Text/Foto: Förderverein

Akolythatsbeauftragung im Priesterseminar Lantershofen – 15.10.2026

Die Beauftragung nahm der Trierer Weihbischof Jörg-Michael Peters vor. Ausgehend vom Tagesevangelium (Mt 22,1-14, das Gleichnis vom Hochzeitsmahl) betonte Peters in seiner Predigt, dass die neuen Akolythen durch ihren Dienst den Menschen die Teilnahme am königlichen Festmahl Christi ermöglichen sollen. Vor allem sollten sie die Kranken im Blick behalten und ihnen durch die hl. Kommunion die Liebe Christi bringen.
Zur Beauftragung überreichte der Weihbischof den Kandidaten eine Schale mit Brot und einen Krug mit Wein und sprach dabei die Worte: „Nimm hin die Schale mit dem Brot und den Krug mit Wein für die Feier der Eucharistie. Lebe so, dass du würdig bist, dem Tisch des Herrn und seiner Kirche zu dienen.“
Die Akolythatsbeauftragung ist eine Beauftragung, die aus den früheren sogenannten „niederen Weihen“ hervorgegangen ist und die zweite offizielle Stufe auf dem Weg zum Priesteramt darstellt. Der Akolyth hat die Erlaubnis, den Kommunionhelferdienst zu übernehmen, die hl. Kommunion den Kranken zu bringen, die Gefäße am Ende der hl. Messe zu reinigen (purifizieren) sowie das Allerheiligste zur Anbetung auszusetzen. Der Name Akolyth kommt vom griechischen Wort „akolyein“, was so viel wie „nachfolgen“ bedeutet.
Nico Balcarczyk steht vor dem Weihbischof
Nico Balcarczyk erklärt vor dem Weihbischof seine Bereitschaft zur Akolythatsbeauftragung
Der Weihbischof überreicht Balcarczyk die Schale mit Brot und den Krug mit Wein
Der Weihbischof überreicht dem Kandidaten die Schale und den Wein.
Weihbischof Peters mit Balcarczyk und zwei weiteren Seminaristen
Weihbischof Peters mit Nico Balcarczyk und den beiden Münchner Seminaristen Johannes Richter und Louis Karas, der ebenso zum Akolythen beauftragt wurde.
Bilder: Priesterseminar Lantershofen

Baum der Hoffnung – Offene Kirche zum Kirchweihjubiläum – 14.10.2026

Jetzt ist der Baum im Pfarrgarten gepflanzt mit der Hoffnung, dass er gut anwächst, die nötige Pflege und Unterstützung dazu erhält und weiter ein Sinnbild und „Gebetsträger“ ist für unsere Hoffnung für die Olchinger Kirchengemeinschaft, unseren Glauben und über den Tellerrand gedacht für die Welt-Kirche mit den Menschen darin.
Text: Gaby Franke für das Team der Offenen Kirche, Bilder: I. Kindermann

Neuer Elternbeirat im Olchinger Pfarrkindergarten – 14.10.2026

Mitglieder des Elternbeirats
(v.l.n.r) Hinten: Fabian Kellner (Kasse), Martina Müller, Nicole Thornton (Protokoll), Tine Kirchner, Carina Viehbeck (2. Vorsitzende), Melanie Heißmann-Borchers, Alexandra Baumeister.
Vorne: Miriam Wagner, Martina Zweigardt (1. Vorsitzende), Anja Bruckmeir.
Nicht im Bild: Hans Huber, Christina Kellner (Presse), Katharina Kistler, Pia Knorr.
Text: Elternbeirat / Foto: Pfarrkindergarten

Voll der Geist! – ökumenische Kinderbibeltage voller Leben und Begeisterung – 13.10.2026

Unter dem Motto „Voll der Geist!“ erlebten 45 Kinder am Samstag von 9 bis 17 Uhr im Pfarrheim Olching einen abwechslungsreichen Kinderbibeltag. Nach der Begrüßung durch Verena Nette, Pastoralreferentin der katholischen Seite, und Pfarrerin Isabell Freund von evangelischer Seite, nahm ein Theaterstück die Kinder mit in die Pfingstgeschichte aus der Apostelgeschichte: Die Jünger warteten auf Jesus’ Versprechen, empfingen den Heiligen Geist und fanden neuen Mut.
Mit dabei war auch der Papagei, das Maskottchen der Kinderbibeltage. Mit frechen Kommentaren und neugierigen Fragen brachte er die Kinder zum Lachen und regte zum Nachdenken an: Was ist der Heilige Geist? Und woran können wir merken, dass er da ist?

Anschließend erkundeten die Kinder in altersgerechten Gruppen acht Stationen. Dort wurde gebastelt, gespielt, gestaunt und über den Glauben nachgedacht. So konnten sie den Heiligen Geist auf kreative, spielerische und fantasievolle Weise entdecken. Trotz Regenwetter kam keine Langeweile auf: Die Mittagspause wurde mit Spielen im Saal und kegeln in der Kegelbahn gestaltet.

Am Sonntag fand zum Abschluss der ökumenische Gottesdienst in der evangelischen Johanneskirche statt. Mit Liedern, einem Rückblick auf die Kinderbibeltage und einem erneuten Auftritt des Papageis wurde deutlich, was das Motto bedeutet: Gottes Geist schenkt Mut, verbindet Menschen und wirkt mitten in unserem Alltag. Bei der anschließenden Vernissage im Gemeindehaus konnten die Kinder ihre Werke präsentieren, die Stationen noch einmal erleben und gemeinsam mit Familien und Mitarbeitenden bei Getränken und Knabbereien ins Gespräch kommen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Tage möglich gemacht haben: einem Mitarbeiterteam von 35 Personen: Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Konfis, ehemaligen Firmlingen, Helferinnen und Helfern ab der sechsten Klasse, die sich beim Theater, als Gruppenleitung, bei den Stationen, in der Musik, Küche und Technik engagiert haben. Mit viel Zeit, Herz und Kreativität haben sie ein Wochenende geschaffen, das in Erinnerung bleibt.

Die Kinderbibeltage 2026 sind vorbei – doch die Begeisterung bleibt.

Kino bei den Kinderbibeltagen: Kinder schauen einen Film in der abgedunkelten Bibliothek
An einem Ast wurden selbstgebastelte Tauben angebracht
Ein Kind bringt einen Stempel auf einem Papier auf. Stempel als Bild für das Siegel des hl. Geistes
Kinder spielen das Pfingstereignis als Theater nach
Selbstgebastelte Pfeile mit einem Herz
Bilder oben: V. Nette
Gruppenbild: S. Krebs

Wo ist Dein Schatz? – 11.10.2026

„Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.“ Dieses kurze und prägnante Gleichnis Jesu wird im Matthäusevangelium überliefert
(Mt 13,44). Die ehrenamtlichen Krippenbauer, der Pfarrei St. Peter und Paul, haben nun dieses Gleichnis in der Jahreskrippe dargestellt:
Krippenfiguren: ein Mann mit einem Schatz auf einem Acker. Hinter ihm ein Esel und ein Pferd
Bilder: M. Nicklas
Die Olchinger Jahreskrippe befindet sich im hinteren Teil des linken Seitenschiffes und kann zu den Öffnungszeiten der Kirche besucht werden.

Kindergartenkinder beim Kartoffelklauben – 11.10.2026

Mit Erlebnisbäuerin Sabine Hartl lernten die kleinen Besucher an dem Tag spielerisch, wie die Wunderknolle angebaut und geerntet wird. Ein Highlight für die Kinder: sie durften auf dem Kartoffelernter mitfahren. )
Kinder stehen auf einem Acker vor dem Kartoffelernter
(Text: Katharina Nekolla/Foto: Kindergarten St. Elisabeth

Andacht Anders. Die Ernte, die keiner sieht – 8.10.2026

Vieles davon geschieht leise und bleibt zunächst unsichtbar. Manchmal wächst etwas gerade dann, wenn das Leben schwierig ist. Durch eine Herausforderung kann Geduld entstehen, aus einer Enttäuschung neue Stärke und aus einer schweren Zeit ein tieferes Vertrauen. Oft wird erst im Rückblick sichtbar, was sich im Inneren verändert hat.
Das Gleichnis von der selbstwachsenden Saat aus Markus 4,26–29 nahm diesen Gedanken auf. Der Mensch sät den Samen, aber er kann nicht bestimmen, wie er wächst. So ist es auch mit vielem in unserem Leben: Wachstum lässt sich nicht erzwingen. Manches braucht Zeit, Geduld und Vertrauen.
Unsere Seele verfügt dann über eine reiche tiefe Ernte, die sehr wertvoll ist. Denn Gott schaut nicht nur auf unsere äußeren Leistungen des Lebens, sondern auch auf das, was in uns gewachsen ist, was unsere Persönlichkeit ausmacht.

In einer kleinen Theaterszene wurde diese „unsichtbare Ernte“ zunächst auf humorvolle Weise aufgegriffen. Bei einer Aktion durften alle mitmachen: Jede und jeder konnte überlegen, was im eigenen Leben gewachsen ist, und den eigenen Gedanken auf einem Transparentpapier in Obst oder Gemüseform festhalten. Die Bilder wurden auf einem großen Glas befestigt. Als dahinter eine Kerze entzündet wurde, wurden die zuvor unsichtbaren Worte im Licht sichtbar. Aus vielen persönlichen Gedanken entstand so eine ganz besondere gemeinsame Ernte.

Das Glas steht nun in der Kirche St. Peter und Paul auf dem Josefsaltar und lädt dazu ein, selbst innezuhalten und nachzudenken: Was ist in meinem Leben im Inneren gewachsen?
Das bunte Glas mit einer Kerze vor der Apsis von St. Peter und Paul
Obst aus Transparentpapier in einem Körbchen
Text und Bilder: V. Nette

 

Freiluftgottesdienst zum Erntedankfest – 5.10.2026

„Gelobt seist du, mein Herr, für unsere Schwester Mutter Erde, die uns erhält und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt, mit bunten Blumen und Kräutern.“ – In seinem „Sonnengesang“ (vermutlich aus dem Jahre 1224/25) singt Franz von Assisi ein Loblied auf die Schönheit der Schöpfung, für die er Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, dankt. Sein Hymnus ruft die enge Verbindung von Mensch und Natur ins Gedächtnis, und schärft darin das Bewusstsein, dass des Menschen leibliche Wohl letztlich von einer guten Ernte abhängt.

In dankbarer Haltung feiert die Kirche daher vielerorts am ersten Sonntag im Oktober Erntedank, um Gott für die Früchte der Erde und alles erfahrene Gute zu danken. In diesem Jahr fällt das Fest auf den 800. Todestag des Heiligen, der Sonne und Mond seinen Bruder und seine Schwester nannte, und von dem die Legende erzählt, dass er auch den Vögeln predigte.

Bei Sonnenschein und milden Temperaturen fand der diesjährige Erntedankgottesdienst nicht in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, sondern unter freiem Himmel im Schwaigfeld statt. Zahlreiche Besucher, auch aus dem benachbarten BRK-Seniorenwohnheim, fanden sich am Grünanger ein, um Gottesdienst zu feiern. Für eine festliche Kulisse auf der Seebühne sorgten der mit verschiedenen Feldfrüchten und Blumen geschmückte Altar sowie die Abordnungen der städtischen Vereine, die mit ihren Fahnen gekommen waren. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von einem Bläserquartett unter der Leitung der Kirchenmusikerin Johanna Mazur.
Zum Auftakt des Gottesdienstes richtete Pfarradministrator Josef Steindlmüller seinen Dank an die Landwirten des Stadtgebietes Olchings für ihre Arbeit auf den Feldern und die von ihnen eingebrachte Ernte. In diesem Zusammenhang zitierte er sinngemäß aus einem Gespräch mit einem Landwirt, der ihm gegenüber zu bedenken gab, dass noch vor 200 Jahren ein Hitzesommer wie dieser mit Sicherheit Hunger im Winter bedeutet hätte. Dass in Olching trotz des Extremsommers Nahrung und Trinkwasser nicht knapp geworden seien, gebe Anlass zur Dankbarkeit.

In den von Kindern vorgetragenen Kyrie-Rufen wurde der Wert des Teilens ins Zentrum gerückt. Das Motiv fand weiterhin Fortsetzung in einer Kinderpredigt, die von Gemeindereferentin Marion Dafner-Freese zusammen mit Mitwirkenden aus dem Familiengottesdienstteam in Anlehnung an das Evangelium vom reichen Kornbauern (Lk 12,15-21) gestaltet wurde. Darin kam eine Schatztruhe zum Einsatz, die sinnbildlich Pate für die im Evangelium erwähnte Scheune stand, in der der reiche Kornbauer seine Schätze hortet, ohne sie mit anderen zu teilen. Im Anschluss daran wurde der  Frage nachgespürt, wodurch das Leben im Miteinander reicher werde. Neben Lego und Liebe wurden der Wert von Familie und Freundschaft, Kommunikation und Austausch, die Begegnung von Mensch und Tier sowie die Verbindung mit Jesus erwähnt. Für diese wahren Schätze, die sich nicht einsperren ließen, stand in der Predigt ein offenes Herz.

Auch die Fürbitten wurden von Kindern unter Verwendung ausdrucksstarker Symbolik vorgetragen. Eine Schale mit Erde, ein Wasserkrug, ein Laib Brot, eine Blume, eine Bibel, ein Kreuz und eine Kerze symbolisierten die Bitte um einen achtsamen Umgang mit der Schöpfung, um sauberes Trinkwasser, Nahrung und Gerechtigkeit für alle Menschen, um Wachstum in Glaube, Hoffnung und Liebe angesichts von Krankheit, Einsamkeit und Tod.
Franz von Assisi schrieb seinen Sonnengesang gegen Ende seines Lebens in einer Phase, in der er unter einer Augenkrankheit leidend in einem abgedunkelten Zimmer verbringen musste, ohne die von ihm besungene Schönheit der Schöpfung tatsächlich vor Augen zu haben. In der Dunkelheit und Stille seines Selbst fand er sich als Teil der Schöpfung wieder und konnte sich verbunden mit ihr und ihrem Schöpfer erleben. Das Vorbild des Heiligen könne uns daran erinnern, dass auch unsere Seele Hunger und Durst habe und immer wieder genährt werden müsse – beispielsweise durch Gebet, Meditation und den Besuch der Heiligen Messe, so Pfarrer Steindlmüller in seiner Predigt der Vorabendmesse zum Erntedankfest.

(Text: Sonja Abrell-Kastner)

Schatzkiste mit Erntegaben - Symbol der Kinderpredigt
Herz mit Zetteln, auf denen innere Schätze geschrieben stehen. Zweites Symbol der Kinderpredigt
Erntekorb mit Obst, Gemüse und Brot
Altardienst und Fahnenabordnungen auf der Seebühne im Schwaigfeld
Text und Bilder: Sonja Abrell-Kastner

Erntedank-Altäre in Esting und Olching – 4.10.2026

In Esting gestaltete Mesner Zejlko Arapovic den Erntealtar mit viel Obst und Gemüse von den Estinger Feldern.
Blick auf den Erntealtar in Esting St. Elisabeth.
Bild: S. König
Nahhaufnahme vom Estinger Erntealtar mit Erntekrone, Obst, Gemüse und dem Evangelienbuch
Bild: V. Nette
Bild: H. Grill
Das Olchinger Blumenteam schmückte den Altar in Olching zum Erntedank-Sonntag:
Blick auf den Altar der Olchinger Kirche, der mit Erntegaben und Sonnenblumen geschmückt ist.
Bild: JS
Allen, die zur Gestaltung der Erntealtäre beigetragen haben, gilt ein herzliches Dankeschön! Mit verschiedenen Gottesdiensten wurde Erntedank in unserem Pfarrverband gefeiert (Bericht von Freiluft-Gottesdienst folgt). Hier können Sie die Predigt von Pfr. Josef Steindlmüller zum Vorabend des Erntedankfestes nachhören:

Der Katholische Frauenbund Olching unterstützt den Verein „Frauen helfen Frauen FFB“ – 4.10.2026

Mini-Einführung in Esting – 30.09.2026

Wie bereits in Olching bekundeten sie ihre Bereitschaft, den Dienst im Gottesdienst gewissenhaft zu übernehmen und erhielten anschließend von einer großen Ministrantin das Kreuz. Dieses tragen sie über dem Gewand in jeder Hl. Messe. Möge auch ihnen der Dienst und die Gemeinschaft unter den Minis Freude schenken und sie näher zu Gott führen.

Die neuen Minis nach der Kreuzübergabe und nach der Hl. Messe in St. Elisabeth in Esting.

(Fotos: Annette Glöckner)

Ehrung verdienter Chormitglieder – 29.09.2026

Für 25 Jahre wurden Barbara Baier und Brigitte Tomschik geehrt, für 30 Jahre Theresa Gigl und Magdalena Stoeckl. Maria Husmann kann auf 40 Jahre Mitgliedschaft im Kirchenchor zurückblicken und Lydia Weichinger auf 45 Jahre. Ihr goldenes Chorjubiläum konnten Rosina Schwojer und Klaus Dilling begehen.
Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Geehrten eine von Weihbischof Bischof und Kirchenmusikdirektor Prof. Zippe unterzeichnete Urkunde. Kirchenmusikerin Johanna Mazur und Pfarradministrator Josef Steindlmüller sprachen ihnen im Namen des Pfarrverbandes den Dank für ihren Einsatz und ihre Treue zur Kirchenmusik aus.
Bild: H. Grill

Kuchenverkauf beim 125-jährigen Weihejubiläum – 29.09.2026

Dank zahlreicher fleißiger Kuchenbäckerinnen und Helferinnen gab es eine riesige Auswahl an leckersten Kuchen, die bis zum letzten Stück über die Theke gingen. Der Frauenbund freut sich sehr mit den Einnahmen einen Beitrag zur Renovierung der Kirchenorgel leisten zu können.
Text und Bild: Frauenbund Olching

Pfarrbrief

Hier können Sie den aktuellen Pfarrbrief als PDF downloaden:

 

Kalender

Oktober 2026
MDMDFSS
    1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
« Sep.   Nov. »