Gedenken an die Gefallenen am Estinger Kriegerdenkmal

Am Volkstrauertag wurde in Esting der Opfer und Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht.
Die Feier begann mit einem Wortgottesdienst in der Filialkirche St. Stephanus. In seiner Ansprache ging Pfr. Steindlmüller auf den Erzengel Michael aus der Lesung aus dem Buch Daniel ein und verwies darauf, dass Michael auf dem rechten Seitenaltar der Stephanuskirche dargestellt ist. Der Name Michael bedeute „Wer ist wie Gott?“ und überall dort, wo Menschen sich selbst an die Stelle Gottes setzen, geschehe über Kurz oder Lang Un-Heiles, wie am Beispiel des dritten Reiches deutlich werde. „Wer ist wie Gott?“ – diese Frage impliziere aber auch, dass Gott über allem steht, dass seine Worte nicht vergehen und er somit Auswege aus den großen und kleinen Sackgassen dieser Welt kennt – so Steindlmüller weiter.
Nach dem Gottesdienst wurde am Kriegerdenkmal der Toten gedacht. 2. Bürgermeister Maximilian Gigl legte zusammen mit Feuerwehrvorstand Matthias Widmann für die Stadt Olching einen Kranz nieder und griff in seiner Ansprache das Thema „Respekt“ auf. Respektlosigkeit habe zur Katastrophe der beiden Kriege geführt. „Das Gedenken an die beiden Weltkriege lehrt uns, dass gegenseitiger Respekt notwendig ist – gerade auch in einer herausfordernden Zeit, wie wir sie derzeit erleben“, betonte der CSU-Politiker. Gigl dankte auch dem Veteranenverein Esting für die Pflege des Kriegerdenmals.
VdK- Vorsitzender Karl Wacker und Sepp Gruber, der Vorsitzende des Veteranenvereins, legten ebenso Kränze nieder, ehe die Blaskapelle Olching die Feier mit dem „Alten Kameraden“ beschloss.
Bild: H. Grill

 

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