Gedenken an den Luftangriff auf Olching vor 80 Jahren

Am 22.02.1944 fielen zur Mittagszeit Bomben auf Olching. 22 Menschen fanden damals den Tod und viele trugen Verletzungen davon. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt darunter auch die Sakristei der Pfarrkirche. 80 Jahre später wurde am Kriegerdenkmal ein Kranz für die Opfer niedergelegt und an den "schwärzesten Tag in der Geschichte Olchings" gedacht, wie es Bürgermeister Andreas Magg formulierte.
Um 12.50 Uhr, also genau zu der Zeit, als die Bomben fielen, läutete die Sterbeglocke der Olchinger Kirche zum stillen Gedenken. Anschließend sang der Gesangsverein Harmonie ein Friedenslied, ehe Pfr. Alexander Röhm von der evang. Johannesgemeinde und Pfarradministrator Josef Steindlmüller ein Gebet für den Frieden sprachen.
Röhm zitierte dabei aus dem berühmten „Nagelkreuzgebet“, das im englischen Coventry nach einem Bombenangriff durch deutsche Flieger entstanden ist und das zu Frieden und Vergebung aufruft.
Am Ende des Gedenkens dankte Bürgermeister Magg den Mitwirkenden, der Fahnenabordnung des Veteranenvereins sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die an der Veranstaltung teilgenommen haben.
Bilder: © Öffentlichkeitsarbeit Stadt Olching

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