Ausflug der Estinger Vorschulkinder zum Bauernhof

Alpakas und Pferde streicheln, Rinder füttern, Getreidesorten erkennen und Mehl selber mahlen: Das steht für die Vorschulkinder vom Kindergarten St. Elisabeth Esting bei ihrem lang ersehnten Vorschulausflug Anfang Juli auf dem Programm. Dank niedriger Inzidenz klappt es endlich: Sie dürfen einen ganzen Vormittag auf dem Hartlhof in Esting verbringen.

Erlebnisbäuerin Sabine Hartl bringt Kindern dort spielerisch und liebevoll Tiere und die gesamte Landwirtschaft näher. Als erstes sind die Alpakas dran. Sie sind scheue Tiere, trotzdem schaffen es einige Kinder, sie zu streicheln. Die Kindern dürfen sie füttern und lernen dabei, was Alpakas alles essen dürfen, was nicht und wie man sie richtig pflegt.

Nächste Station: Der Aufzuchtstall der Jungbullen. Die große helle Halle, in der die Tiere stehen, ist ein Kinderparadies: Spielzeugtraktoren und jede Menge Schaufeln und Besen. Damit dürfen die Kinder ausrücken und den Rindern Heu auf den Futtertisch bringen.  „Meine Erfahrung ist, das gefällt den Kindern immer am besten. Gerade wichtig haben sie es da, wenn sie merken, dass sie gebraucht werden. Da entwickeln die Kinder einen richtigen Ehrgeiz!“, sagt Hofbesitzerin Sabine Hartl. Nach der Heuarbeit geht’s ab ins Stroh: Die Kinder dürfen auf einem Strohballen hüpfen und turnen und anschließend dort ihre verdiente Brotzeit essen. Auch die Hofhasen dürfen die Kinder anschauen und streicheln. „Mittlerweile haben die meisten Kinder keine Haustiere mehr daheim. In meiner Kindheit hatte jeder Hasen, die waren schon fast langweilig. Heute ist das anders“, erzählt Sabine Hartl.

Neben der Tierpflege sollen die Kinder auch mehr über den Ackerbau lernen. Sabine Hartl erklärt, wo das Stroh, in dem die Kinder gerade gehüpft sind, herkommt. Sie legt verschiedene Getreidearten auf einen Tisch und zeigt den Unterschied zwischen den Ähren. Die Kinder dürfen die Körner aus den Ähren herauspuhlen und daraus dann sogar ihr eigenes Mehl malen. Am Ende bekommt jedes Kind eine Butterbrottüte mit selbstgemachtem Mehl mit nachhause. Dann geht es noch zur Kartoffelpyramide: Ein Bretterturm, in dem Kartoffeln angepflanzt sind. Dort können sich die Kinder genau anschauen, wo die Kartoffeln herkommen und wie die Pflanzen ausschauen. Passend dazu gibt’s als Mittagessen eigene Frühkartoffeln vom Hartlhof, Schnittlauchbrot und frische Tomaten. Zum Schluss haben die Kinder dann noch einen Wunsch: Wieder zurück den Rindern! Der wird ihnen auch erfüllt und so endet der spannende Tag auf dem Hartlhof.

Textz und Bilder: Elternbeirat St. Elisabeth, Esting

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